Falsche Zeit, falscher Ort. Die seltsame Geschichte des Ersan K.

Nachdem am gestrigen Sonnabend wieder viel Tränengas durch die Gassen rund um die Istiklal Caddesi waberte und die Polizei massiv mit Plastikgeschossen auf Demonstranten feuerte, ist dies vielleicht der richtige Tag, um die Geschichte eines jungen Deutsch-Türken zu erzählen, der im vergangenen Sommer in einer Seitenstraße der Fußgängerzone in eine Gezi-Razzia geriet, festgenommen und aus der Türkei abgeschoben wurde.

Die Geschichte von Ersan K. haben mein geschätzter Berliner Kollege Fred Bombosch und ich zusammen für die Seite 3 der Berliner Zeitung aufgeschrieben, wo sie vergangenen Donnerstag gedruckt wurde. Hier können Sie sie jetzt nachlesen:

Und raus bist du

Ersan K. hatte einen Traum: Er wollte sich ein neues Leben aufbauen in Istanbul, der Heimatstadt seiner Mutter. Dann war er zur falschen Zeit am falschen Ort

Von Frederik Bombosch und Frank Nordhausen

MÜNCHEN/ISTANBUL. Die blaue Karte trägt Ersan K. noch bei sich. Gegen Ende des Gesprächs holt er sie aus dem Portemonnaie. Es ist ein unscheinbares kleines Papier in glänzendem Laminat, rechts oben in der Ecke klebt sein Passfoto. Für Ersan K. war die blaue Karte die Eintrittskarte in seinen Traum: ein neues Leben in der Türkei, ein eigenes Unternehmen. Besseres Wetter als in München, wo er geboren wurde, neue Freunde. Ein kleines Abenteuer wollte Ersan K. wagen, wie so viele junge Deutschtürken, die in das Land ihrer Eltern zurückkehren.

Doch es wurde nichts daraus. Das blaue Papier ist wertlos. Ersan hat eine Aufenthaltsgenehmigung für ein Land, das ihn ausgewiesen hat. Warum ihm die Polizisten bei seiner Abschiebung im August die blaue Karte nicht abgenommen haben, versteht er auch nicht. In Deutschland wäre das Dokument bestimmt zerstört worden. Aber die Türkei ist eben nicht Deutschland, und Deutschland ist nicht die Türkei, und nach all der Willkür, die Ersan K. in Istanbul erlebt hat, weiß er das inzwischen zu schätzen.

Es ist ein sonniger Tag in München, als Treffpunkt hat Ersan K. ein Café in der Isarvorstadt vorgeschlagen. Er ist häufiger hier, er hat Zeit, er sucht einen Job, und wenn er den Job hat, dann wird er eine Wohnung suchen. Im Moment hat er bei Freunden Unterschlupf gefunden. Zum Gespräch kommt der 36-Jährige lässig gekleidet, im weißen langärmligen T-Shirt, dazu ein graues Halstuch, sein Bart ist sorgfältig, aber nicht penibel gestutzt. Er pflegt den gleichen Großstadtstil wie seine Altersgenossen in Berlin, London, Madrid oder eben in Istanbul.

Der 3. August war der letzte Tag, den er dort in Freiheit verbrachte. „Wir haben uns mit unserer Truppe am Galata-Turm getroffen“, erzählt er. Die Truppe, das waren zwei Cousins, einige Freundinnen und Freunde. Es war heiß in Istanbuls Innenstadt. Ersan musste später noch seine Tante vom Flughafen abholen. „Ich trug ausnahmsweise keine Flipflops“, erinnert er sich. Später sollte er sich darüber noch freuen.

Ein kleiner Fisch

Nicht ganz zwei Monate waren vergangen, seit die Gezi-Proteste gewaltsam aufgelöst worden waren. Die Stimmung in Istanbul war immer noch gereizt, die Polizei ständig präsent mit Maschinenpistolen, Tränengas und Wasserwerfern. Auch an diesem Tag gab es eine Demonstration. Ersan K. war Anfang Juni vor der Räumung selbst oft im Gezi-Park gewesen. „Das war nicht mehr wie die Türkei, das war etwas ganz anderes“, sagt er. Die Leute seien so freundlich zueinander gewesen. Sie nahmen Rücksicht aufeinander, teilten, was sie hatten.

Er machte viele Bilder, postete sie auf Facebook. An das Fenster seiner Wohnung im konservativen Stadtteil Capa hängte er ein Transparent. „Widerstand Gezi“ stand darauf, die Nachbarn schauten böse hoch. Er mag die islamistische AKP nicht und auch nicht den Premierminister Recep Tayyip Erdoğan. In seinen Augen ist er ein Populist. Aber Ersan hält sich nicht für einen politischen Menschen, ein Aktivist sei er schon gar nicht gewesen. „Eigentlich war ich ein ganz kleiner Fisch“, meint er. Kleine Fische wie ihn gab es im vorigen Sommer in Istanbul freilich zu Hunderttausenden. So viele waren sie, die ihren Ärger zeigten, dass sich die Regierung bedroht fühlte und an einzelnen Exempel statuierte – wie an Ersan K.

An diesem Sonnabend im August wollte er nicht protestieren. Er und seine Freunde und Cousins wollten nur etwas trinken, also setzten sie sich vor eine Bar in der Nähe der Istiklal-Straße, Istanbuls zentraler Fußgängerzone. Es blieb nicht lange ruhig. Jugendliche warfen Steine in die Richtung von Polizisten, ein Wasserwerfer kam, Tränengasgranaten flogen. Ersan K. und seine Begleiter gingen nach drinnen. „Hier wäre das natürlich ein Skandal, wenn die Fußgängerzone unter Gas stünde, aber für uns war das schon Normalität.“ Wer den vorigen Sommer in Istanbul verbracht hat, hat sich an Tränengas und Gummigeschosse gewöhnt.

Willkürliche Festnahmen

Nach einer Weile kam ein Mann in die Bar und stellte Fragen. Ob Demonstranten hineingekommen seien, wollte er wissen. Ein Zivilpolizist? „Ich dachte da schon, vielleicht sollten wir lieber gehen“, sagt Ersan K. Aber kurz darauf war es zu spät. Polizisten standen vor der Tür. Alle sofort rauskommen, schrien sie. „Draußen lief dann einer rum und sagte: Den nehmen wir mit und den und den. Das war vollkommen willkürlich.“ Auch aus anderen Bars wurden die Leute hinausgetrieben. Zeugen, mit denen die Berliner Zeitung gesprochen hat, bestätigen den Vorgang. Sie sprechen von Drohungen seitens der AKP-geführten Stadtverwaltung, falls jemand über die Vorgänge mit Journalisten rede. Aus Angst vor Repressalien wollen sie nicht, dass ihre Namen genannt werden.

Ersan K. war einer von denen, die mitkommen mussten, sein deutscher Freund Deniz und zwei Cousins auch. In zwei Bussen wurden die Festgenommenen ins Hauptrevier im Stadtteil Fatih gebracht. Die Polizisten schlugen einige Leute, die nicht schnell genug einstiegen. Ein Mädchen habe danach ein geschwollenes Gesicht gehabt, sagt Ersan K. Er selbst blieb verschont. Vielleicht würden seine Personalien kontrolliert, dachte er. Er musste ja auch noch seine Tante vom Flughafen abholen.

Doch es dauerte und dauerte. Ein barsches Verhör, eine ärztliche Untersuchung, dazwischen Warten, stundenlang. Seine Freunde verständigten Anwälte. Die Festgenommenen würden zwei Tage in Gewahrsam bleiben, hieß es schließlich. Da begriff Ersan K., dass es ernst war. Was ihm vorgeworfen wurde, wusste er nur aus Andeutungen: Angeblich habe er Steine geworfen bei der Demonstration, an der er gar nicht teilgenommen hatte. Immerhin konnte er telefonieren. Einer seiner Cousins fuhr daraufhin zum Flughafen, um die Tante abzuholen.

Willkür der Behörden

Gut ein Jahr zuvor hatte Ersan K. sein damaliges Leben beendet, Job und Wohnung in München gekündigt, die wichtigsten Sachen in seinen Peugeot 206 gepackt. Dann war er losgefahren nach Istanbul, wo seine Mutter lebt. München war ihr zu ruhig, erzählt er, also war sie nach fast vierzig Jahren als Arbeiterin bei Siemens zurückgegangen in ihre Geburtsstadt. Auch Ersan wollte dabei sein beim Boom der Stadt, deren Einwohnerzahl sich binnen zwanzig Jahren fast verzehnfacht hat auf rund 17 Millionen Einwohner. Er wollte sein Stück vom Kuchen, sagt er: „Ich hatte vor, Altbauwohnungen zu kaufen, zu renovieren und teuer zu verkaufen.“ Er kann das, er hat Bauingenieurwesen studiert. Eine Aufenthaltsgenehmigung war kein Problem, obwohl er den deutschen Pass hat: Für frühere türkische Staatsbürger gibt es die blaue Karte, sie genießen damit fast die gleichen Rechte wie die anderen Einwohner des Landes.

Doch um die Firma zu gründen, brauchte er Kapital, und um an Kapital zu kommen, musste er ein Grundstück verkaufen, das seiner Familie gehört. Der Verkauf zog sich hin, Ersan K. vertrieb sich die Zeit, lernte neue Freunde kennen, darunter einige Deutsche und Deutschtürken. Tausende leben in Istanbul, es gibt auch einen deutschtürkischen Stammtisch. Çiğdem Akkaya ist die Initiatorin, eine Endvierzigerin mit dunklem Haar und roter Lederjacke, Inhaberin einer Kommunikationsagentur. Zum Interview kommt sie in eine Starbucks-Filiale in einem der riesigen Istanbuler Einkaufszentren, von denen ein weiteres dort entstehen soll, wo sich heute der Gezi-Park befindet. Als Jugendliche kam sie nach Deutschland, seit knapp zehn Jahren lebt sie wieder in Istanbul. Es waren aufregende Jahre, in denen sich die Türkei unter Erdogan rasend schnell entwickelt hat.

Materiell sei das Leben immer besser geworden, sagt Çiğdem Akkaya. Trotzdem macht sie sich Sorgen. Sie kennt Ersan K., er kam regelmäßig zum Stammtisch – bis er die Türkei verlassen musste. „Da denke ich natürlich, das kann mir auch passieren. Ich habe meine Firma hier und meinen Sohn, mein ganzes Leben.“ Diese Willkür bei den Behörden, bei der Polizei und der Justiz ist es auch, die aus ihrer Sicht wesentlich zu den Gezi-Protesten beigetragen hat. „Die meisten Leute wollen einfach nur demokratische Rechte, aber in der Türkei ist nichts demokratisch strukturiert, noch nicht einmal die Oppositionsparteien sind es.“

„Ihr seht gar nicht aus wie Terroristen“

Nach Gezi hat die türkische Polizei ihre Einsatztaktik geändert. Sie setzt Wasserwerfer und Tränengas nun bereits ein, wenn nur der Anschein einer spontanen Demonstration besteht. „Jede ungenehmigte Versammlung im Ansatz zerstreuen“, laute der Einsatzbefehl, sagt der Vorsitzende der offiziell nicht anerkannten türkischen Polizeigewerkschaft Emniyet-Sen, Irfan Çelik. Übertriebene Gewalt seitens der Polizei kann er jedoch nicht erkennen, auch in Europa gingen die Beamten hart gegen „Anarchisten“ vor; außerdem würden fehlgeleitete Polizisten suspendiert und vor Gericht gestellt.

Doch ein geplantes Gesetz der Regierung öffnet nach Ansicht von Menschenrechtsgruppen der Willkür weitere Türen. Demnach sollen Demonstrationen und Massenversammlungen unter freiem Himmel in Zukunft nur noch bis Sonnenuntergang und in geschlossenen Räumen höchstens bis Mitternacht zulässig sein. Demonstranten können dann mit zwei bis fünf Jahren Haft bestraft werden. Mehr als 500 Gezi-Demonstranten stehen derzeit vor Gericht, weil ihnen Verstöße wie die Verletzung des Versammlungsrechts, Sachbeschädigung, der „Schutz von Kriminellen“ oder gar Terrorismus vorgeworfen werden.

Ersan K. wurde in eine Zelle im Keller des Polizeigebäudes gebracht. Wenn er auf die Toilette wollte, brachten ihn die Wärter zu einem Plumpsklo, dem einzigen für alle Gefangenen. Toilettenpapier gab es nicht. Eine Nacht musste er bleiben, den folgenden Tag und noch eine Nacht. Schließlich wurden die vierzig Festgenommenen zum Gericht gebracht, eskortiert von Beamten der Aufstandspolizei. Jeder Gefangene hatte einen Bewacher an seiner Seite. Ersans Begleiter sagte irgendwann zu ihm: „Ihr seht gar nicht aus wie Terroristen. Uns haben sie gesagt, wir sollen Terroristen zum Gericht bringen.“

Im Abschiebegefängnis

Im Gericht warteten die Gefangenen nochmals Stunden. Dann begann das Verhör. Der Staatsanwalt war freundlich, und er hatte nicht viele Fragen an Ersan K. „Er sagte, es gebe ja keine Bilder, auf denen ich zu sehen sei.“ In ihrem ausführlichen Bericht an das Gericht erhob die Staatsanwaltschaft jedoch schwere Vorwürfe: Die Gruppe von „rund 120 Störern“ mit Ersan K. habe sich abends in Istanbuls Fußgängerzone versammelt und Slogans wie „Überall Taksim, überall Widerstand“ gerufen, schreibt der Staatsanwalt. Sie seien dann in Richtung des zentralen Taksim-Platzes gelaufen, woraufhin die Polizei sie per Lautsprecher aufgefordert habe, sich zu zerstreuen: „Sonst wenden wir Gewalt an.“

Trotzdem hätten die Demonstranten ihren Protest fortgesetzt und Steine und Glasflaschen auf die Beamten geworfen. Nachdem die Polizei Tränengas einsetzte, seien sie zwar in alle Richtungen verschwunden, hätten sich aber kurz darauf wieder in der Fußgängerzone versammelt. Bis zehn Uhr nachts hätten sich die Auseinandersetzungen hingezogen, schließlich seien die Aktivisten in die Bars und Cafés jener Seitenstraße geflüchtet. „Dort konnte die Polizei sie allesamt festnehmen“, steht im Bericht – und über Ersan K.: „Er leistete Widerstand gegen die Polizisten und beschimpfte sie.“ Der Staatsanwalt schreibt, alle Verdächtigen hätten die Vorwürfe bestritten. Doch hätten die Polizisten Ersan K. und seine Mittäter identifiziert. „Deshalb müssen sie bestraft werden“, heißt es in dem Bericht.

Seltsamerweise erschien es Ersan K., als seien die Polizisten im Gericht plötzlich die Prügelknaben gewesen, als würde ein Machtkampf zwischen Juristen und Ordnungshütern ausgetragen. „Sie wurden von den Anwälten beschimpft, vom Staatsanwalt auch.“ Nach einer Viertelstunde durfte er zurück in die Zelle. Es hieß, sie würden bald freigelassen. Doch es kam anders. Zusammen mit seinem Freund Deniz, einem weiteren Deutschen und einem Amerikaner wurde Ersan K. abermals in einen Bus gesetzt. Nun sollten sie ins Ausländergästehaus gebracht werden. Worum es sich dabei handelte, erfuhren sie bei der Ankunft. Ein Abschiebegefängnis in einem Altbau in der Istanbuler Innenstadt. Darin vier große Zellen für insgesamt 140 Häftlinge, Männer aus dem Iran, aus Afghanistan, aus Bangladesch, aus Schwarzafrika, die auf dem Weg nach Europa in Istanbul gestrandet waren.

Zwei Theorien

Der Amerikaner durfte schon nach wenigen Stunden gehen. Er unterschrieb eine Erklärung, dass er nicht mehr in die Türkei einreisen würde, dann wurde er zu seinem Flug in die USA gebracht. Anschließend durfte der andere Deutsche das Gefängnis verlassen. Auch Deniz konnte gehen und sogar noch einige Wochen im Land bleiben, um sein Studium zu beenden. Ersan K. blieb zwei weitere Tage im Gefängnis, dann musste er das Land verlassen. Denn in der Zwischenzeit hatte der Istanbuler Staatsanwalt die Vorwürfe zwar fallen gelassen, diese Entscheidung wurde aber vom Justizministerium in Ankara kassiert, es verfügte die Abschiebung.

Ersan K.s Freunde hatten inzwischen mehrere Anwälte und das deutsche Konsulat eingeschaltet, keiner konnte etwas ausrichten. Nicht einmal die Wärter verstanden, was vor sich ging. „Aber du bist doch Türke“, sagten sie. Die anderen Häftlinge konnten nicht fassen, dass er dorthin ausgewiesen werden sollte, wohin sie nicht gelangen konnten: nach Deutschland.

Bis heute kann sich Ersan K. keinen Reim darauf machen, was ihm widerfahren ist. Er hat zwei Theorien: „Entweder wollten die Polizisten den Leuten einfach Angst machen. Oder sie mussten eine bestimmte Zahl von Leuten festnehmen und haben sich lieber welche gegriffen, die eindeutig unschuldig waren.“ Er jedenfalls habe sowohl Polizisten getroffen, die glühende Erdoğan-Anhänger waren, als auch solche, die aus ihren liberalen Überzeugungen keinen Hehl machten. Warum er des Landes verwiesen wurde, noch dazu ohne ordentliches Gerichtsverfahren, das versteht er allerdings nicht. Im Polizeibericht, den er unterschrieben hat, heißt es lakonisch: „Er wird nach Deutschland abgeschoben und darf die Türkei für absehbare Zeit nicht mehr betreten. Dies ist hiermit bestätigt.“

Der Prozess gegen Ersan K. und 35 weitere Angeklagte wurde vorige Woche eröffnet. Sieben Angeklagte fehlten, beim nächsten Mal sollen sie per Haftbefehl vorgeführt werden. Ersan K.s Anwälte argumentierten, er habe nicht erscheinen können, weil er nicht in die Türkei einreisen darf. Ob es ein Auslieferungsersuchen geben wird, ist unklar. Die anwesenden Angeklagten schilderten erneut die Umstände ihrer Festnahme. Ihnen drohen bis zu fünf Jahre Haft.

Ersan K. rechnet nicht damit, ausgeliefert zu werden. Inzwischen hat er einen Job in München gefunden. Er ist nicht verbittert, aber es tut ihm leid um seine Mutter, die wieder alleine ist. Um die anderen Angeklagten, die im Gefängnis landen könnten. Und es tut ihm leid um seine Mithäftlinge im Abschiebegefängnis, die nirgendwohin können. Verglichen mit ihnen, sagt Ersan K., sei er doch in einer glücklichen Lage.

2 Gedanken zu „Falsche Zeit, falscher Ort. Die seltsame Geschichte des Ersan K.

  1. Die blaue Karte ist keine Aufenthaltsgenehmigung. Und man darf ihn nicht abschieben, wenn er die blaue Karte hat.

  2. die blaue Karte ist der Ausweis ( Nüfüs ) der Türken. Den NÜFÜS denke ich ,den bekommt er wenn er in der Türkei leben möchte.
    Die deutsche Staatsbürgerschaft hat er bestimmt behalten.
    Dadurch ,dass er natürlich “ Deutscher “ für die Türken ist , kann er somit einfach abgeschoben werden.

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